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SV Möllenbeck – FSV Leezen

Ich kann mich noch gut dran erinnern als Maik Karsten in der Kabine in Neustadt-Glewe war und eine ziemlich beeindruckende Ansprache hielt. Das war vor knapp 3 Wochen. Er beschrieb dabei zwischen den Zeilen ein Szenario, welches vor Monaten noch keiner für möglich hielt. Rechtzeitig hob er den Finger und appellierte daran den Verein nicht in die falsche Richtung laufen zu lassen. Wie gesagt, vor 3 Wochen. Die Reaktion darauf folgte auf dem Platz. Es war zwar nur ein 0:0 gegen Blievenstorf, aber ein gefühlter Sieg. Für den Verein. Für die Moral. Was die Woche darauf gegen Zachun passierte, kann ich nicht genau sagen, weil ich nicht dabei war. Den Erzählungen nach war es ein Schritt zurück. Was ich beurteilen kann, ist der Auftritt am vergangenen Sonntag in Möllenbeck.

Ich möchte auch nicht viel zu dem Spiel sagen. Es gibt in diesen Zeiten wichtigeres rund um den Verein. Für die, die nicht dabei sein konnten das nicht ertragen mussten: In den ersten 20 Minuten haben wir versucht genauso harmlos zu sein wie der Gegner. Mit Erfolg. Danach haben wir uns noch gesteigert und stellten das Spielen komplett ein. Keine Zuordnung, keine Disziplin keine Kommunikation, keine Konzentration, kein Einsatz. Nüscht. Und das kann man sich nicht mal gegen Möllenbeck erlauben. Dem Unvermögen des Gegners und einer starken Leistung von Torhüter Dennis war es zu verdanken, dass wir nicht die Klatsche bekommen haben, die wir vielleicht verdient gehabt hätten. Mit 3:0 ging es in die Pause. In der zweiten Hälfte wurde alles nach vorne geworfen. Gefühlte 70 % Ballbesitz sprangen dabei raus. Mehr nicht. Es war erschreckend zu sehen wie harmlos wir nach vorne spielten. Mehr muss man dazu auch nicht sagen. Gegen eine schwache Mannschaft aus der Kreisliga schwach hinten wie vorne gespielt. Ende der Geschichte. 3:1 am Ende. Den Rest klären wir intern, falls morgen keine eindeutige Antwort folgt.

Am meisten müssen wir uns natürlich bei den mitgereisten Fans entschuldigen. Wer an einem Sonntag mitten in die mecklenburgische Prärie fährt um uns zu sehen, dem gebührt unser Dank. Wissen wir sehr zu schätzen. Als ganz ganz kleine Wiedergutmachung ist beim nächsten Heimspiel (22.09.2012 gegen den SV Karow) der Eintritt für alle FSV-Fans frei.

Ach, das Bild oben ist auch nicht ohne Grund gewählt. Zwar gibt es wieder ganz tolle Bilder vom Spiel (danke Mädels!), aber dieses Bild passt am besten zur Situation. Wenn wir sehen das es jemanden schlecht geht und er Hilfe braucht, sind wir da. Als Mannschaft. Warum klappt das derzeit nicht wenn der Ball läuft? Da wird nicht erkannt wenn jemand Hilfe braucht. Falls es jemand noch nicht mitbekommen hat: Uns geht es schlecht. Und nur wir können uns helfen. Unterstützung von außen haben wir genug. Noch. Es liegt an uns wie lange wir noch unterstützt werden. Lasst uns am besten morgen damit anfangen wieder eine andere Richtung einzuschlagen.

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