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Der FSV siegt auswärts in Blievenstorf

Am 8. Spieltag reiste der FSV zu den Sportfreunden des SV „Jugendlust“ Blievenstorf, gegen den es in der Vergangenheit immer knappe und packende Begegnungen gab. Erstmals in dieser Saison ohne die Gebrüder Haesner, musste Trainer Seebauer insbesondere in der Offensive etwas umstellen, bevor pünktlich um 14 Uhr Schiedsrichter Neubauer aus Zachun die Partie anpfiff. 

Der FSV mit dem Ziel, vor dem Tor konsequenter zu sein als in den Vorwochen, war von Beginn an spielbestimmend, drückte die Blievenstorfer in die eigene Spielhälfte und kombinierte nach Belieben bis zum gegnerischen Sechzehner. Doch die herausgespielten Großchancen in den ersten 20 Minuten wurden fahrlässig vergeben. Unkonzentriertheit und ein guter Blievenstorfer Torhüter hielten die Partie offen und auf Leezener Seite wuchs die Erinnerung an vergangene Partien, in denen aus vielen Chancen ebenfalls zu wenig Zählbares heraus sprang.

In der 23. Minute erlöste dann aber Tobias Hiller mit seinem 8. Saisontreffer den FSV mit dem 0:1, als er den Ball nach einem Abpraller mit etwas Glück durch mehrere Beine ins Tor beförderte. Die Grün-Schwarzen zeigten sich in der Folge geschockt und agierten unsortiert, was Denny Leppin nach Flanke von Toni Karsten mit einem Kopfball ins lange Eck direkt nach Wiederanstoß zum 0:2 ausnutzte (24. Minute).

Auch nach dem 0:2 die Leezener weiter auf dem Vormarsch, ohne allerdings den Vorsprung ausbauen zu können. So kam es wie es kommen musste. Ab der 35. Minute kamen die Gastgeber besser ins Spiel und erarbeiteten sich erste Torgelegenheiten. In der 41. Minute verkürzte die Jugendlust dann auf 1:2 und machte eine bis dahin einseitige Partie wieder spannend. Der Blievenstorfer Angreifer behauptete sich in dieser Situation gegen drei Rote und schloss eiskalt ab. Außer einer unschönen Aktion gegen unseren Schlussmann Peter Gebhardt gab es in den Schlussminuten der ersten Hälfte allerdings nichts mehr für die 50 Zuschauer zu sehen, die an diesem Nachmittag den Weg ins Waldstadion gefunden hatten. Mit 1:2 ging es demnach auch in die Pause.

Mit dem Ziel, eigene Chancen in der zweiten Hälfte besser zu verwerten, kamen die Leezener aus der Pause und setzten dieses Vorhaben mustergültig um. Nur fünf Minuten nach dem Seitenwechsel schob erneut Denny Leppin aus kürzester Distanz zum 1:3 ein, als Toni Karsten vor dem gegnerischen Torhüter den Ball quer passte und unsere Nummer 6 keine Mühe hatte, den Zwei-Tore-Vorsprung wiederherzustellen. Treffer Nummer zwei für Denny Leppin an diesem Tag.

In der Folgezeit hielt der Druck des FSV an und wurde abermals in der 57. Spielminute belohnt. Eine Flanke von Toni Karsten auf den gegnerischen Elfmeterpunkt konnte der Verteidiger nicht entscheidend klären und Christof Heitmann verwandelte sehenswert mit einem Volleyschuss zum 1:4 (57. Minute). Nur 8 Minuten später sogar das 1:5, als Denny Leppin nach Flanke von Toni Karsten mit einem ansehnlichen Flugkopfball für die endgültige Entscheidung sorgte und seinen dritten Treffer des Tages markierte.

Bei diesem Stand war das Spiel endgültig entschieden. Der FSV zog sich in der Folgezeit zurück und ließ die Hausherren agieren. Diese nutzten die entstandenen Freiräume und erarbeiteten sich einige Torchancen, die allerdings allesamt ungenutzt blieben. Erst ein Freistoß in der 73. Minute gewährte den Gastgebern einen weiteren Treffer zum 2:5. Anschließend wurde auch der FSV nochmal gefährlich und erspielte sich zwei, drei gute Gelegenheiten, um das Ergebnis noch einmal nach oben zu korrigieren. Doch auch diese Chancen wurden nicht mehr genutzt, sodass es am Ende bei einem 2:5 blieb. Ein Ergebnis, das bei maximaler Konsequenz auch hätte zweistellig ausfallen können.

Fazit des Spiels: Der FSV hat das Fußballspielen nicht verlernt und die richtige Reaktion auf die verlorene Partie in Möllenbeck gezeigt. Eine geschlossene Mannschaftsleistung, ein gut haltender Peter Gebhardt, das starke Zweikampfverhalten von Terry Koch und die Abgeklärtheit der Defensivmänner um Robert Heitmann, Daniel Prang und Sebastian Dingler entschärften weitestgehend alle Offensivbemühungen der Hausherren. Zwei agile und laufstarke Sechser mit Christof Heitmann und Tom Arndt sorgten für zusätzliche Stabilität in der Defensive und gute Aktionen nach vorne. Ein Zehner, in Person von Sebastian Koppe, mit Überblick, Ruhe am Ball und Pässen in die Schnittstelle und die starke und torgefährliche linke Außenbahn mit Tobias Hiller trugen ebenfalls maßgeblich zu einem erfolgreichen Fußballnachmittag für den FSV bei. Und auch die Einwechselspieler um Jens Tiedtke und Frederik Jensch waren von der ersten Sekunde an in das Spielgeschehen integriert und halfen dabei, das Spiel nicht noch einmal spannend werden zu lassen. Und Denny Leppin? Zu dem müssen wir an dieser Stelle wohl nichts mehr sagen!

Am kommenden Samstag geht es dann im letzten Heimspiel vor der Winterpause gegen die Reservemannschaft von Schwarz-Weiß Eldena.

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